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Im Jahreskreis


Brauchtum im Mai

Der Monatsname Mai wurde im Deutschen nach dem lateinischen maius gebildet (vgl. mhd. meie, ahd. meio, ital. maggio, frz. mai). Als Namensgeber wird ein altitalischer Gott Maius vermutet, der Beschützer des Wachstums gewesen sein soll. Andere Bezeichungen: mensis Marie (Italien), Wunnimanoth, Winnemonat, Wonnemond. Der 1. Mai galt als offizieller Sommerauftakt.

Unvergleichlich entfaltet sich in dieser Zeit die Natur und auch die Bräuche und Festlichkeiten sind vielfältig im Mai, der auch der Monat der Liebenden ist.

Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wurde über Jahrhunderte als Walpurgisnacht begangen. Dieser Brauch lebt heute im „Tanz in den Mai“ fort, mit dem der Anbruch der warmen Jahreszeit gefeiert wird.

Maibaum. Überall im Alpenraum werden am 1. Mai traditionellerweise die Bäume aufgestellt und prächtig geschmückt. Dabei begrüßen die Menschen mit Musik und Tanz den Wonnemonat. Auch das Maipfeiferl-Schnitzen hat Tradition.

Maibaum kraxln. Die mutigsten Männer kletterten auf den Baum. Wer den Wipfel erreichte, konnte früher vom Kranz Essbares mitnehmen.

Maibaum stehlen. Zumindest in der Walpurgisnacht (30. April) wird der Baum bewacht, um ihn vor Dieben zu schützen.


1. Mai - Tag der Arbeit

Mitte des 19 Jh. war die Situation der Arbeiter noch sehr schlecht und es bildeten sich in den USA und Australien Massenbewegungen für die Einführung des Achtstundentages. Auf Grund massenhafter Streiks und Arbeitsniederlegung wurden nach und nach sozialere Bedingungen geschaffen und 1890 der 1. Mai erstmals als sozialer Feiertag begangen. Die Idee des Achtstundentages wurde auch in Europa aufgegriffen. Feiern und Kundgebungen zur Maibewegung waren auch in Österreich ein überwältigender Erfolg und es wurde 1919 der 1. Mai zu einem gesetzlichen Staatsfeiertag erklärt.


Muttertag: (2. Sonntag im Mai)

Begründerin dieses Festes war die Amerikanerin Ann Jarvis. Nach dem Tod ihrer Mutter im Jahre 1905 setzte sie die Idee durch, an einem bestimmten Tag im Jahr alle Mütter zu ehren. Und so wurde 1913 in 45 Staaten der USA der Muttertag zum nationalen Feiertag erklärt. In den folgenden Jahrzehnten breitete sich das Fest auch in ganz Europa aus.

Die Eisheiligen: Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie (12. -15. Mai)

Nach alter Bauernregel-Überlieferung sollten vor diesen Tagen frostempfindliche Pflanzen nicht ins Freiland gepflanzt werden, da man an diesen Tagen, obwohl bereits im sonnigen Monat Mai, kurzfristig mit Frosteinbruch rechnen muss.


REDAKTION | GRAFIK | ERICH ANGERMANN

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