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Buchtrailer


Sie gehören mittlerweile dazu - kleine Filme, mit denen neue Bücher beworben werden.

Bücher sind Abenteuer im Kopf, heißt es. Die Bilder entstehen beim Lesen ganz von selbst. Doch heute kommen die Bilder bereits vor der Lektüre. Buchtrailer, kurze Werbefilme im Stil von Kinotrailern, sind das Marketingmittel der Stunde. Verlage bewerben ihre Neuerscheinungen im Internet mit eigens produzierten Videos, die Lust aufs Lesen und aufs Kaufen machen sollen.

Ein Trend aus den USA

Auf der Jagd nach jungen Lesern setzen immer mehr Verlage auf Buchtrailer, um im Internet auf Neuerscheinungen aufmerksam zu machen. Ganz neu ist der Buchtrailer-Trend nicht. Der erste „book trailer" wurde 2003 in den USA öffentlich gezeigt. Als Video-Upload-Seiten immer populärer wurden, begannen sich die Verlage zunehmend für den Buchtrailer als Werbemittel zu interessieren. In den letzten Jahren ist der Trend bei deutschen Verlagshäusern angekommen. Der Club Bertelsmann hat mit dem Buch Trailer Award sogar einen eigenen Wettbewerb für junge FilmemacherInnen ins Leben gerufen. Verlage wie Kiepenheuer & Witsch, S. Fischer und Schöffling & Co. werben ebenfalls mit Buchtrailern um die Generation YouTube. Und auch die Agenturen, zum Beispiel iRead Media und LitVideo in Hamburg, Büro Ziegler in Köln oder Plankton in Frankfurt, haben die Buchtrailer-Produktion als Nische entdeckt.

Buchwerbung mit Special Effects

Die eigens produzierten ein- bis zweiminütigen Videos findet man auf den Websites der Verlagshäuser, der Buchhandelsketten und auf Seiten wie YouTube. Betrachtet man die aktuellen Buchtrailer, zeigt sich eine große Bandbreite. Während die einen, konkrete Szenen aus dem Buch nachstellen, spielen die anderen auf einer symbolischeren Ebene. Es gibt die ausgeklügelten Spots mit hohen technischen Standards und Special Effects – und die eher schlichten, die sich auf Schwenk aufs Cover, ein paar Bilder und den vorgelesenen Pressetext beschränken.

Am Ende ist das Wort

Das Medium Film ist aus dem Literaturmarketing nicht mehr wegzudenken. Videos und Buchtrailer sollen informieren, berühren und neugierig machen. Bilder und Bonusmaterial werden den Leserinnen und Lesern bis ins Wohnzimmer geliefert. Doch eines bleibt ihnen am Ende nicht erspart: die Lektüre eines Buchs.

QUELLE | www.lesenetzwerk.at

REDAKTION | GRAFIK ANGERMANN

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